HSG Vulkan: "Pina" Capuano-Lienert kümmert sich um den jüngsten Nachwuchs

Wer sehr früh mit dem Handballsport begonnen hat, den hatte "Pina" unter ihren Fittichen. Schließlich trainiert die mittlerweile 56-Jährige seit mehr als 30 Jahren die Jüngsten."Der Spaßeffekt steht im Vordergrund", betont Giuseppina Capuano-Lienert. Wer sehr früh mit dem Handballsport begonnen hat, den hatte "Pina" unter ihren Fittichen. Schließlich trainiert die mittlerweile 56-Jährige seit mehr als 30 Jahren die Jüngsten. Erst in der Handballabteilung des Turnvereins, dann auch in der HSG Vulkan Vogelsberg. Sie hat sehr viel erlebt.

 

F Jugend

Was "Pina" Capuano-Lienert besonders freut, ist die positive Entwicklung: "Früher war der Jugendhandball im Verein ein Stiefkind. Man hat nicht so viel in die Jugendarbeit investiert." Dies habe sich in der jüngeren Vergangenheit deutlich verbessert. "Es könnte natürlich noch besser laufen, wenn es mehr Kinder und natürlich mehr finanzielle Mittel gebe", doch sie will nicht klagen.

Vielmehr erfreut sich die Übungsleiterin an der Entwicklung ihrer Schützlinge, die in der Regel mit knapp fünf Jahren einsteigen und bis zu drei Jahren von ihr geführt werden. " In den Anfängen ist das Training sehr spielerisch. Spaßeffekt steht im Vordergrund, denn es sind noch kleine Kinder. Zum Ende hin beziehungsweise Wechsel in die E-Jugend ist das Training erfolgsorientierter. Aber der Spaßfaktor steht weiterhin im Vordergrund", umreißt Capuano-Lienert ihre Tätigkeit seit mehr als 30 Jahren mit dem jüngsten Nachwuchs der HSG Vulkan.

PINA CAPUANO-LIENERT

Alter: 56 Jahre

Funktion: Trainerin

Familienstand: verheiratet

Hobbys: Handball

Bisherige Vereine: HSG Vulkan

Unterstützt wird "Pina" dabei aktuell von Uwe Hedrich und Heike Walter sowie "natürlich sehr vielen Eltern der Handballkinder, die sehr viele organisatorische Aufgaben und Fahrdienste übernehmen. Und ganz wichtig: Die Eltern unterstützen ihre Kinder bei den Handballturnieren". Darüberhinaus engagieren sich bei den eigenen Turnieren immer wieder auch andere Mitglieder der Abteilung, sowohl von den Damen und Herren als auch von den älteren Jugendteams als Schiedsrichter und Zeitnehmer. Als Co-Trainer wirken oft Elternteile, die unterstützen, weil es so viele Kinder sind. ^

Die Freude an ihrer Aufgabe wird für Capuano-Lienert dadurch genährt, dass es "Spaß macht, den Nachwuchs mitaufzubauen". Neben dem Ergebnis, den Jüngsten den Spaß am Handballsport vermitteln zu können, sei es auch das Zusammengehörigkeitsgefühl, das sie sehr schätze: "Es ist, wie in einer Familie im Freizeitbereich zu leben." Und trotzdem gebe es auch hier noch Luft nach oben. So wünscht sich "Pina", dass es bessere und spezifischere Fortbildungen für Trainer im F-Jugendbereich gebe. "Die Fortbildungen sind sehr oft auf E-Jugendliche und ältere Altersklassen abgestimmt", bedauert sie. Ein weiterer Wunsch von Giuseppina Capuano-Lienert: "Noch mehr Kinder zum Handballspielen zu motivieren. Es sind leider immer noch zu wenige im Verhältnis."