Aufsteiger HSG Vulkan Vogelsberg startet mit Heimspiel gegen TV Alsfeld

In den Spielstätten der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda gehen wieder die Lichter an und Staffel-Neuling HSG Vulkan Vogelsberg ist mit von der Partie.Nach der Corona-Abbruch-Saison, an deren Ende die Handballer der HSG Vulkan Vogelsberg als souveräner Meister in der Bezirksliga A Melsungen-Fulda dennoch den Aufstieg feiern durften, soll es am Samstag wieder losgehen. Später als ursprünglich angedacht, aber immerhin: In den Spielstätten der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda gehen wieder die Lichter an und Staffel-Neuling HSG Vulkan Vogelsberg ist mit von der Partie. Zum Auftakt (20 Uhr) erwartet die Farben um Spielertrainer Michael Stock das Vogelsberg-Derby gegen den TV Alsfeld vor heimischer Kulisse.


"Es ist einfach gut, dass auch wirklich mal wieder ein Spiel geplant ist. Die Vorbereitung war einfach recht zäh, auch aufgrund der Verschiebung der Runde - es war nicht einfach, die Laune hochzuhalten. Nun wächst die Vorfreude auf so ein richtiges Wettkampfspiel", verrät Stock vor dem Auftaktduell. Die Vorbereitung - stets unter Berücksichtigung aller Corona-Hygiene-Konzepte - habe man versucht bestmöglich zu gestalten, so der HSG-Coach, auch wenn berufsbedingt oder aus anderen Gründen immer mal wieder Spieler in den Trainingseinheiten fehlten. Auch Testspiele waren geplant, mussten aber größtenteils aufgrund der Corona-Lage abgesagt werden. Lediglich gegen die eigene A-Jugend, die aktuell auch mit dem Herren-Kader trainiert und von denen einige Spieler im Kader gegen Alsfeld stehen sollen, konnte getestet werden.

"Als Aufsteiger ist natürlich immer der Klassenerhalt das Ziel", blickt Michael Stock auf die nun anstehende Runde. Da die Spielzeit - bei einem möglichen Abbruch - nur dann gewertet wird, wenn mindestens 50 Prozent aller Partien absolviert wurden, möchte der Übungsleiter natürlich möglichst frühzeitig möglichst viel Zählbares einfahren: "Alles andere als der Klassenerhalt ist aber ein Bonus."
Ansonsten wünscht sich Stock in erster Linie, dass sein Team vor allem gesund bleibt. "Corona ist für alle Vereine eine große Herausforderung. Ich bin nun gespannt, wie lange der Betrieb aufrechterhalten werden kann. Ich hoffe, das wird eine Weile dauern - aber übers Knie brechen wollen wir da auch nichts", kommentiert der Coach die Lage. Insgesamt gibt sich Stock aber zuversichtlich: "Ich freue mich auf die Saison und bin auch guter Dinge, dass wir einen guten Saisonstart haben werden. Es ist schön, dass in Deutschland der Amateurhandball wieder startet."
Zum HSG-Kader: In dieser Runde nicht mehr zur Verfügung stehen wird Florian Zander, während Jens Hussock und Kai Stocklöw zunächst einmal kürzertreten wollen. Gleiches gilt studienbedingt für Gunter Weppler. Maximilian Hedrich und René Kajdasz haben darüber hinaus noch etwas Trainingsrückstand nachzuholen, ehe sie voll einsteigen können, so Stock. Gravierend ist indes der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Michael Wahl, der aufgrund eines Abrisses der Patellasehne die gesamte Spielzeit fehlen wird.

Immerhin: Mit Lukas Hausmann konnten die Vulkanier einen ehemaligen Akteur reaktivieren und sich mit Henry Schramm (Großenlüder) auf der Torwartposition verstärken. Ansonsten werden die Vulkan-Neuzugänge in erster Linie durch die A-Jugendlichen Marlon Wörner, Paul Czerwinka und Luca Killer gebildet.

"Am Samstag gegen Alsfeld müssen wir nun erstmal in den Wettkampfmodus reinkommen. Es wird vielleicht nicht das attraktivste Spiel, aber die Vorfreude überwiegt", freut sich Michael Stock auf die Partie, bei der - im Rahmen eines Hygiene-Konzepts - auch Zuschauer der Heimmannschaft zugelassen und willkommen sind. "Das ist ein Gegner, der den einen oder anderen Routinier dabei hat, aber auch viele junge Spieler", beurteilt Stock den TV Alsfeld, macht aber auch deutlich, dass seine Mannschaft bereits am ersten Spieltag zeigen möchte, dass es "zu Hause bei Vulkan schwierig sein wird, die Punkte mitzunehmen".
HSG Vulkan Vogelsberg: Henry Schramm, Lukas Köhler; Andreas Wahl, Lukas Hausmann, Jonas Dickel, Yannick May, Lucas Daberkow, Sebastian Gorke, Michael Stock, Marco Wahl, Nils Lippert, Marc Heinrich, Max Zander, Jens Hussock, Kai Stocklöw, Gunter Weppler, Maximilian Hedrich, René Kajdasz, Michael Wahl, Marlon Wörner, Paul Czerwinka, Luca Killer.