HSG Vulkan belohnt sich nicht für gute Leistung

Die HSG Vulkan Vogelsberg hatte den TV Jahn Neuhof (5.) am Rand einer Niederlage. Am Ende musste sich der heimische Aufsteiger sowie aktuell Tabellenvorletzte in der Frauenhandball-Bezirksoberliga Melsungen-Fulda aber mit einem 21:21 (10:10)-Remis begnügen. "Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein", erklärte HSG-Trainerin Sanja Fabijanic nach der Partie und das Resultat mit der hohen 10:28-Hinspielpleite gegen Neuhof vergleichend. Die Heimmannschaft fand diesmal zu einer starken Spieleröffnung, eilte zunächst einmal bis zur sechsten Minute auf 4:0 davon.

Die Vulkanierinnen kontrollierten das Duell in dieser Auftaktphase und lagen noch nach zehn Zeigerumdrehungen komfortabel in Front (6:2). "Dann kommt aber leider immer eine Phase, in der wir unkonzentriert und unsicher werden - das hat der Gegner ausgenutzt", kommentierte Fabijanic die anschließende Sequenz, in der die Gäste zunächst ausglichen (7:7, 19.) und in der 25. Minute sogar erstmals in Führung gehen konnten (9:10). Bis zum Pausentee gelang es den Vogelsbergerinnen aber wieder auf 10:10 (30.) heranzurücken.
Nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen (15:15, 45.). Nach und nach versuchte die HSG aber wieder, Meter zu machen und erspielte sich bis zur 54. Minute sogar einen 20:17-Vorteil. Im Anschluss schlichen sich allerdings wieder zu viele Fehler in das Spiel der Vulkan-Auswahl, sodass Neuhof doch nochmal zum Ausgleich gelangte.
"Ich denke, dass die Mannschaft noch viel mehr Potenzial hat", war sich Fabijanic nachträglich sicher und sagte mit Blick auf die Schwächephasen ihrer Farben: "Da müssen wir besser agieren und das Spiel zu Ende bringen - insgesamt war es aber okay."


HSG Vulkan Vogelsberg: Hübl-Leibold, Völlinger; Janisch (8), Tomaskovic, Kreit, Bloch (1), Klitsch (2), Ramovic, Kröll, Grafus, Weber (1), Hasenau (1), Börekci (1), Daberkow (7/4).