HSG Vulkan Vogelsberg düpiert TSV Ost-Mosheim

Da ist der erste Saisonsieg für Bezirksoberliga-Aufsteiger (Melsungen-Fulda) HSG Vulkan Vogelsberg: Das Fabijanic-Team setzte sich im Rahmen seines neunten Saisonpflichtspiels deutlich gegen den Tabellennachbarn TSV Ost-Mosheim durch. Die Nachholpartie entschied die HSG - bei ihrem ersten Auftritt im neuen Jahr - mit 32:18 (13:11) zu eigenen Gunsten.
TSV Ost-Mosheim -  HSG Vulkan Vogelsberg 18:32.
"Ich bin sehr zufrieden, die Stimmung im Team ist natürlich richtig toll", freute sich Vulkan-Trainerin Sanja Fabijanic über das langersehnte Erfolgserlebnis. Die Gäste starteten fulminant: Über 2:0 (4.) aus heimischer Sicht erarbeitete sich die HSG bis zur 15. Minute immerhin einen satten 9:2-Vorteil. So hätte es nach dem Geschmack der Vulkanierinnen freilich weitergehen können - allerdings erfolgte in der nachfolgenden Sequenz zunächst einmal ein Bruch. "Wir waren da zu unpräzise und zu hektisch", beschrieb Fabijanic die zweite Hälfte des ersten Durchgangs. Dank eines 7:0-Laufs holte der TSV seinen Rückstand wieder auf (9:9, 24.). Die Vogelsbergerinnen erwachten indes noch vor dem Pausenpfiff aus ihrem Schlummer und gingen immerhin mit einem kleinen 13:11-Vorsprung (30.) in die Kabine.

Deutlich wacher und agiler kehrten die Gäste zu Beginn des zweiten Abschnitts auf die Platte zurück. Bis zur 39. Minute war die HSG wieder bis auf fünf "Buden" enteilt (12:18). "Die Deckung war richtig gut, auch unserer Torhüterinnen waren stark. Wir konnten viele Tempogegenstöße laufen und einfache Tore erzielen", schilderte Trainerin Fabijanic ihre Beobachtungen in Halbzeit zwei. Viel Gegenwehr kam bis zum Schluss nicht mehr von Ost-Mosheim - am Ende fiel das Resultat entsprechend deutlich aus.
"Die Mädels haben 100 Prozent gegeben und es war einfach wichtig, endlich mal zu gewinnen", betonte Sanja Fabijanic, die mit ihrem gesamten Team - auch mit den Akteurinnen, die von der Bank kamen - sehr zufrieden wirkte. Ein Lob gab es auch für die beiden Lazarett-Rückkehrerinnen Mara Daberkow und Aileen Vittoe, über deren Einsatz sich die Übungsleiterin freute: "Ich denke, dass das der Mannschaft viel bedeutet hat."

Bereits am kommenden Samstag (18 Uhr) steht die HSG erneut in der Fremde auf dem Parkett - dann geht es beim Rangdritten, der FSG Körle/Guxhagen, zur Sache.

HSG Vulkan Vogelsberg: Völlinger, Hübl-Leibold; Janisch (9), Vittoe, Kreit, Si. Bloch (4), Sa. Bloch, Ramovic (1), Kröll (3), Gafus, Weber (1), Hasenau (3), Börekci (4), Daberkow (7/2).