Letzter Einsatz für heimische Handballteams

Im Handballsektor steht an diesem Wochenende der letzte Spieltag der Saison 2018/19 auf dem Programm. Dabei sind auch die drei heimischen Teams der Vereine HSG Vulkan Vogelsberg und TSV Grebenhain im Einsatz.

Männer
HSG Vulkan Vogelsberg - MSG Fulda/Petersberg II (Samstag, 17 Uhr): Zum Abschluss der Runde möchten sich die HSG-Herren noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und gegen den direkten Tabellennachbarn und Derbygegner ein Erfolgserlebnis einfahren, um sich somit den fünften Platz zu sichern. Ferner steht auch noch eine Wiedergutmachung für die deutliche 18:26-Hinspielpleite aus.
Obwohl die MSG ihre jüngsten drei Partien allesamt verloren geben musste, wollen die Lauterbacher ihren kommenden Kontrahenten keinesfalls unterschätzen. "Mit welcher Aufstellung das Team auflaufen wird, entscheidet sich einmal mehr erst kurz vor dem Anpfiff, da sich einige Spieler aus dem Kader mit kleinen, aber langwierigen Verletzungen herumplagen", so HSG-Co-Trainer Ralf Heinrich vorab.
Frauen
FSG Fulda/Petersberg II - HSG Vulkan Vogelsberg (Sonntag, 15 Uhr): Der designierte A-Liga-Meister aus Lauterbach gibt seine Visitenkarte zum Abschluss noch einmal in der Fuldaer Heinrich-Gellings-Halle ab. "Es wurde mit viel Spaß und Leidenschaft trainiert, wenngleich durch die Feiertage die eine oder andere Einheit nicht stattfand", verrät HSG-Trainer Jens Daberkow im Vorfeld des Aufeinandertreffens mit dem Rangfünften. Freilich peilen die Vulkanierinnen bei der FSG ihren 17. Saisonsieg an, spielen insgesamt aber ohne Druck auf. "Wir hätten nicht gedacht, dass die Meisterschaft bereits vor dem letzten Spieltag sicher sein würde", so Daberkow.
Das Hinspiel hatten die Kreisstädterinnen mit 23:17 für sich entschieden, einen Selbstläufer erwartet Coach Daberkow diesmal jedoch nicht: "René Wingenfeld hat inzwischen einige der Jugendspielerinnen sehr gut eingebaut, dadurch ist das Spiel der FSG Fulda/Petersberg schneller und ansehnlicher geworden. Wir selbst werden schauen, auf der bekannt starken Deckung basierend, vorn gut abzuschließen und auch auswärts unser eigenes Spiel zu finden. Zudem wir auch auf den einen oder anderen Fan hoffen, der uns vor Ort unterstützt und anfeuert." Drei HSG-Spielerinnen laborierten unter der Woche an Blessuren, dürften am Wochenende aber wieder einsatzbereit sein.