HSG Vulkan Vogelsberg wagt ihren dritten Anlauf

Nach dem wetterbedingten Spielausfall am vergangenen Sonntag, hoffen die Handballer der HSG Vulkan Vogelsberg für den Sonnabend auf ihr Pflichtspiel-Debüt im Jahr 2020. Dann empfängt der heimische Spitzenreiter der Bezirksliga A Melsungen-Fulda den Rangsechsten, die FT Fulda II.
Samstag, 19.30 Uhr HSG Vulkan Vogelsberg - FT Fulda II


Vor dem Anwurf, so HSG-Coach Michael Stock, galt noch der eine oder andere Vulkan-Akteur als kränklich. Dennoch gibt sich der Trainer zuversichtlich: "Wir haben trotzdem noch einen vollzähligen Kader und ich denke schonn, dass wir in Bestbesetzung antreten können."

Das Hinspiel gegen die Domstädter hatten die Vogelsberger Ende Oktober mit 34:27 für sich entscheiden können. Darauf ausruhen möchte sich der Primus aber natürlich nicht. Stock warnt: "Das Spiel wird kein Selbstläufer, weil es ja nun auch unser erstes Spiel seit Dezember sein wird - und wir noch gar keinen richtigen Spielrhythmus haben. Nun treffen wir aber mit Fulda auf einen Gegner, der eigentlich schon recht eingespielt ist."
Kontrahent im Rhythmus.

Tatsächlich hat die FT-Reserve seit Mitte Januar bereits vier Partien bestritten - und davon immerhin zwei gewonnen. Gegen den starken TV Jahn Neuhof (2.) hielten die Osthessen, die über eine eingespielte Abwehr verfügen, zudem lange gut mit und unterlagen am Ende nur knapp mit 31:32. Insgesamt verfügt Fulda II über gleich vier Spieler, die im Schnitt auf mindestens vier Tore kommen. Tonangebend ist hierbei Florian Scholz mit 5,25 "Buden" pro Partie.

"Wir müssen wirklich auf der Hut sein, damit wir uns keinen Lapsus erlauben. Die Marschroute lautet aber natürlich: Es zählen nur zwei Punkte", betont Michael Stock, der die nächsten vier Begegnung gerne allesamt gewinnen möchte.