HSG Vulkan gibt Sieg in der Schlussphase aus der Hand

Die Handballerinnen der HSG Vulkan Vogelsberg holten beim 25:25 (14:11) Unentschieden gegen den Landesliga-Absteiger FSG Körle/Guxhagen zum Saisonauftakt ihren ersten Punkt in der Bezirksoberliga Melsungen-Fulda.
"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wenn man bedenkt, dass wir gegen einen Landesliga-Absteiger gespielt haben. Es ist natürlich ärgerlich, dass es nur ein Unentschieden geworden ist nach der tollen Leistung, aber auch das nehmen wir gerne", resümierte die neue Frau an der Seitenlinie der HSG Vulkan Vogelsberg, Sanja Fabijanic, nach der Partie gegen die FSG Körle/Guxhagen.
20190914 Damen Körle
Ohne jede Nervosität zeigte die HSG eine beeindruckende Leistung in ihrem ersten Spiel nach dem Aufstieg. Die erste Hälfte gehörte ganz den Gastgeberinnen. Besonders auffällig zeigte sich Thatthani Hasenau, die mit ihren fünf Treffern einen großen Beitrag zum auch in der Höhe verdienten 14:11-Halbzeitstand leistete. Die Gäste konnten hingegen mit ihrer erbrachten Leistung bis zum Halbzeitpfiff nicht zufrieden sein, entsprechend gelaunt ging Gäste-Trainer Henric Kinsel in die Kabine. Und es sollte seine Wirkung haben, mit fokussierten Blicken kam seine Mannschaft aus der Pause und konnte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 14:14 ausgleichen. Das Spiel wurde deutlich intensiver in der zweiten Halbzeit, die HSG-Damen behielten jedoch meistens die Oberhand und waren die taktgebende Komponente im Spiel. Vor allem Mara Daberkow spielte sich in den Vordergrund und sollte bis zum Spielende mit ihren sieben Treffern auch die erfolgreichste Werferin der HSG in dieser Partie werden. Bei den Gästen aus Nordhessen spielte sich besonders Ivonne Hildebrand mit acht Toren in das Gedächtnis der Lauterbacher Zuschauer, knapp gefolgt von Karina Bamberger mit sieben Treffern sorgten beide zusammen für einen Großteil der Gästetreffer.
Vier Minuten vor dem Ende der Partie konnte die HSG, durch einen erfolgreich verwandelten Siebenmeter von Mara Daberkow, auf die zwischenzeitliche 25:23-Führung stellen, eine gute Grundlage für die letzten Minuten. Jedoch sorgte eine Zwei-Minuten-Strafe für Sinja Bloch, und ein damit verbundener Siebenmeter, den die Gäste verwandeln konnten, für einen großen Nachteil, denn die Gastgeber waren somit bis zum Schlusspfiff in Unterzahl. Und es passierte das, was passieren musste: Die FSG Körle-Guxhagen nutzte die Einladung und glich zum 25:25, für die Gäste eher schmeichelhaft, aus.
"Für uns natürlich ein bisschen ärgerlich, aber das ist Handball. Im ersten Spiel ist immer auch etwas Nervosität dabei", so Fabijanic abschließend.
HSG Vulkan Vogelsberg: Hübl-Leibold; Janisch (5), Vittoe (2), Lienert (2), Kreit, Bloch, Ramovic (1), Kröll (3), Weber, Hasenau (5), Daberkow (7).
FSG Körle/Guxhagen: Diehl; Geißer (1), Bamberger (7), Thomschewski (1), Pollmer (3), Sperling (1), Hildebrand (8), Grießel, Bartels, Stöcker, Wagener (1), Mell (3).